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19 Millionen Kinder haben weltweit keinen Zugang zu Impfstoffen

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Bisher wurden mehr als 19 Millionen Kinder nicht mit geeigneten Impfstoffen ausgestattet. Daher haben sich UNICEF und WHO zusammengeschlossen, um Maßnahmen zum Schutz aller Kinder zu ergreifen.

19 Millionen Kinder haben weltweit keinen Zugang zu ImpfstoffenIm Jahr 2017 wurden laut dem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF vom Juli 2018 weltweit 123 Millionen Kinder geimpft. Da mehr als 19 Millionen Kinder noch keine geeigneten Impfstoffe erhalten haben, haben UNICEF und WHO gemeinsam Maßnahmen zum Schutz aller Kinder gefordert.
  • Neun von zehn Kindern erhielten im Jahr 2017 mindestens eine Dosis kombinierten Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Schutz, um ihre Abwehr gegen den oft tödlichen Hals, Tetanus und Diabetes zu erhöhen.
  • Ab 2010 waren 2017 aufgrund des weltweiten Bevölkerungswachstums weitere 4,6 Millionen Kinder impfbedürftig.
  • 167 Länder haben eine zweite Dosis Tollwutimpfstoff in ihr Standardimpfschema aufgenommen, und 162 Länder verwenden den Rötelnvirus-Schutz. Der Pocken- und Rötelnschutz lag damit bei 52 Prozent, 2010 waren es nur noch 35 Prozent.
  • In 79 Ländern wurden Impfstoffe gegen das humane Papillomavirus (HPV) eingeführt, die bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs in der sexuell inaktiven Altersgruppe am wirksamsten sind.
  • Neu verfügbare Impfstoffe wurden in das lebensrettende Impfstoffprogramm aufgenommen, das vor zerebralen Entzündungen, Malaria und sogar Ebola schützen kann.
Trotz des Erfolgs profitierten im Jahr 2017 fast 20 Millionen Kinder nicht von einer vollständigen Impfung. 8 Millionen (40 Prozent) von ihnen leben in gefährdeten Gebieten, einschließlich der von Konflikten betroffenen Länder. Darüber hinaus kommen immer mehr Menschen aus Ländern mit mittlerem Einkommen, in denen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung, insbesondere in städtischer Armut, viele Menschen davon abhalten, sich impfen zu lassen.

Seit dem Jahr 2000 führen die WHO und UNICEF in allen 194 Mitgliedsländern der Weltgesundheitsorganisation eine jährliche nationale Umfrage zur Impfdeckung durch. Darüber hinaus vergleichen WHO und UNICEF in ihrem Schätzverfahren für die Ergebnisse 2017 die Impfrate der letzten Jahre mit den neuesten Informationen. Die Erhebungskohorte 2017 umfasst Erhebungen von 37 Jahren zwischen 1980 und 2017.

Mit dem Bevölkerungswachstum werden einige Länder immer mehr in ihre Impfprogramme investieren müssen. Um lebenswichtige Impfstoffe für jedes Kind zu erhalten, sollten jedes Jahr etwa 20 Millionen weitere Kinder mit drei Dosen Diphtheria tetanus pertussis (DTP3) geimpft werden. Um dies zu fördern, arbeiten die WHO und UNICEF daran, die Impfprotokolle zu erweitern, einschließlich:
  • Sie entwickeln Impfstoffe von guter Qualität, Erschwinglichkeit und Reichweite.
  • Sie verbessern den Ressourceneinsatz für eine gezieltere Nutzung.
  • Sie planen Aktivitäten auf regionaler Ebene und sorgen dafür, dass schutzlose Menschen durch Immunität erreicht werden können.

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